Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 17. August 1926 (Mittenwald/Hotel Post, Ansichtskarte)


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Mittenwald, Hôtel Post, den 17.8.26. M. L! Morgen werde ich Dir einen langen Brief schreiben. Deine beiden, von denen der 1. mir erst durch den 2. signalisiert wurde, haben mich sehr trübe gestimmt. Aber wir wollen doch um eine Verschiebung nicht allzu sehr trauern. Natürlich denke ich jeden Tag, wie es zusammen wäre. Ich muß viel leisten. Gestern außer Adalbert Besuch v. Felicitas, abends Hans Heyse. Bisher Sonne, jedoch soeben Gewitter. Dies soll nur ein Vorgruß sein. Der junge Mann verlangt Unterhaltung, u. wenn ich nicht mitgehe, so unternimmt er Wegstücke. Bitte nicht zu <li. Rand> deprimiert sein! Wir sind ja doch vereint. Herzlichst Dein Ed.