Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 5. Oktober 1926 (Frankfurt, Postkarte)


Frankfurt, den 5.X.26
M.L. Die Sache hier ist mit günstigem Erfolg erledigt. Ich bin im Begriff, nach H. abzureisen. Wenn alles planmäßig geht, komme ich im Laufe des 9. nach Heidelberg (½ l Rotwein) Mit Geheeb ist Dienstag verabredet, u. Du bist angemeldet. Aber das ist alles im Moment ein wenig zweifelhaft. Schon bei der Abreise v. Berlin war mir nicht ganz gut. Ich weiß nicht, was es ist (vielleicht nur starker Schnupfen, jedenfalls diesmal nicht Magen), aber mir ist eigentümlich, u. das Herz funktioniert unregelmäßig. Vielleicht geht es so vorbei. Aber die Verabredung für Ketsch mit Frau K. möchte ich aus diesem Grunde noch nicht treffen. Ich werde mich wohl erst etwas ausruhen müssen. Alles andere mündlich. Vielen Dank für Deinen lieben Brief u. herzliche Grüße, auch an unsre Freundin Dein Eduard.