Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 18. Dezember 1926 (Postkarte)


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18.XII.
M. L. Leider scheint es Dir noch immer nicht gut zu gehen. Hoffentlich erhalte ich darüber morgen eine beruhigende Nachricht. - Wenn jetzt Packete kommen, so sind sie zu meinem Schmerz nicht durchweg Weihnachtsgrüße. Das größere enthält leider die Bücher, die ich dort lesen muß. Das flache ist bis zum heutigen Abend aufzuheben; falls ein solches nicht bis Dienstag eingetroffen ist, bitte ich um Nachricht hierher. Und nun noch eine Anfrage. Ich bin am 24. bei R.s am 25. bei Thümmels, am 26. bei Lenzens. Am wenigsten Zeit würde verloren gehen, wenn Du mir erlaubtest, am 3. Feiertag mittags 2.16 hier abzufahren und nachts 1.25 dort einzutreffen, obwohl das für Dich unbequem ist. Sonst aber müßte ich nachts fahren oder am 28. - in jedem Fall Verlust eines Tages. - Ich lese bis Dienstag. Es ist fortdauernd sehr anstrengend, u. mein Darmzustand eigentlich unverändert. Trotzdem ist das
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| Allgemeinbefinden nicht ungünstig. Wichtiges Neues ist hier nicht vorgefallen. Bitte besorge eine Kleinigkeit zu Weihnachten für den Vorstand. Willst Du das Kochbuch nach Fürsatz absenden. Wie steht es mit Caecilie? Ich sende jedenfalls ein Buch. Herzliche Wünsche für Deine Gesundheit und innige Grüße Dein
Eduard.