Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 4. Februar 1927 (Postkarte)


4.II.27.
M. L!  Der Frankfurter Plan hat m. E. nicht viel Sinn. Wir haben gerade 1½ Stunden Eisenbahnfahrt zusammen, die nach Lage der Dinge unter dem Zeichen einer Erwartungsspannung nicht viel bieten kann. Auch kann ich mich nicht gut auf Innehaltung des Fahrplans festlegen. Ich muß frei disponieren können, welche Züge ich wähle. Denn es können bis zum letzten Augenblick immer noch Verschiebungen in der Lage eintreten. Eher hätte es Zweck, wenn Du bei der Rückreise bis Neckarelz mitführest u. am gleichen Tag nach H. zurück. Für Frankfurt alles Gute! Ich bin so müde, daß ich heut nur dies Praktische schreiben kann. Mit innigen Grüßen
Dein
Eduard