Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 6. Dezember 1927 (Berlin/Wilmersdorf, Postkarte)


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6.12.27.
M. L!   Wegen der Weihnachtsgeschenke will ich Dir kurz mitteilen: ein Kleiderstoff für Hermine hat nur dann Sinn, wenn man gewiß ist, daß sie es sich selbst machen kann. Ich dachte daran, ihr 10–15 M zu freier Verwendung zu schicken. Bitte teile mir mit, ob Du Stoff oder Kleid für richtiger hältst. – Für Caecilie besorge ich ein Buch; Du wohl wieder die übliche Kleinigkeit. Für eine gewisse Person KH schiene mir Gardarobe auch am zweckmäßigsten; wie wollen wir das machen? Wer soll aussuchen? – Für Ratschläge betr. Felizitas, ev. auch Frau W. u. Erika wäre ich sehr dankbar. Wie meinst Du das eigentlich, Frau Seitz im Pelz in Heidelberg zu sehen, wenn sie in Halle ist? Ich war
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| am Sonntag kurz bei Ihnen, traf nur ihn, der recht erfreut von Heidelberg erzählte. Sonntag Abend Vorlesung aus Williges Lessingroman, z. T. ganz hübsch. Heut abend Vortrag v. Binswanger, morgen ich, übermorgen v. Gottl-Ottlilienfeld, überübermorgen Wilh. Schäfer, über – – morgen beim Chef der Marineleitung. Montag–Dienstag in Neuruppin. Herzlichen Dank für Deine lieben Zeilen u. innige Grüße   Dein Eduard