Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 28. März 1928 (Heidelberg)


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Heidelberg. 9.III.1928.
Mein Liebstes,
es wird nun doch erst am Dienstag 13.III. möglich sein zu fahren. Die Zeichnungen waren natürlich viel mühsamer als der Herr Professor vorausgesagt hatte. So muß ich jedenfalls am Montag noch zeichnen. - Mache Dir keine Sorge, mein Lieb, wenn Du keine Zeit für mich hast; ich werde mich nützlich beschäftigen u. dann vom 20. ab ganz zu Deiner Verfügung stehen. Aber irgendwann wird es vielleicht möglich sein, daß ich Dich kurz begrüße u. da bitte ich Dich herzlich, mir zu Ruges (Kurfürst. Str. 84) ein Zettelchen zu schicken mit der Bestimmung der Zeit.
Am 14. wird wohl den ganzen Tag Feier sein - u. am 13. denke ich mit Deinem beliebten Würzburger Zuge 21.48 Anhalt. Bahnhof einzutreffen. Da wirst Du wohl Sitzung haben.
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Ich melde mich erst soeben auch bei Ruges an, denn es war noch immer unsicher, ob es klappen würde.
Auf Wiedersehen - auf Wiedersehen, mein Liebstes Du! So bald als irgend möglich, nicht wahr?
Innige Grüße von
Deiner
Käthe.