Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 5. Oktober 1929 (Lübeck, Postkarte)


Lübeck 5.X.  M. L. Nach Deinem lieben Brief darf ich hoffen, daß Du gestern gut angekommen bist. Susanne konnte Dich leider nicht abholen. Sie hat an der Tagung hier teilgenommen. Da Lüneburg wegen fehlender Antwort ausfiel, konnte ich gestern mit ihr nach Travemünde fahren. Die "päd. Fachleute" fuhren ja zur Forts. ihrer Tagung alle nach Hamburg. Aber am Abend m. Vortrages hatte ich noch ein gutes Zusammensein mit Hermann u. Frau Hedwig, das mir recht wohlgetan hat. Meiner Rede hat es an aufwühlender Wirkung nicht gefehlt (m. Nerven hat es auch genug aufgewühlt.) Ich bin nun bis Dienstag in Schwerin, Niederl. Hof. Am Mittwoch wäre m. Adresse (falls Dringendes) Platz der Republik 2 in Stettin, Oberregierungsrat Honig. Donnerstag Mittag hoffe ich zu Hause zu sein. Wie fandest Du <li. Rand> die Leidende? Herzlichste Grüße Dein Eduard.