Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 17. März 1930 (Bahn Stuttgart/Würzburg, Ansichtskarte)


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Bahn Stuttg - Würzb. 17.III.30. M. L! Herzl. Dank für l. Brief. Auf der Solitude hatte ich keine Minute z. Schreiben. Tägl. 7 Stunden Arbeit, Rest Zusammensein. Gut u. ertragreich, aber angreifend. Frau Koch - Heuberg war auch dabei. Hübsches Intermezzo: Sonnabend Abend kamen 70 Fröbelschülerinnen mit Lampions herauf, mir zu Ehren, u. sangen vor dem Schloß, auf dessen Terrasse wir standen. Leider Regen. Nachher Kuchenessen mit Ansprache v. mir u. 70 Patschen drücken. Angenehme Bekanntschaft mit Bildhauer v. Graevenitz, der oben in der Karlsschule wohnt. In W. treffen Stumpf. Morgen Abend zu Hause.
[li. Rand] Flitner nur telephonisch. Wetter <re. Rand> ist heut gut. 1. Abend kalt. <Kopf> Verflixter Kistenofen. Hzl. Grüße Eduard.
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