Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 24. März 1930 (Berlin, Postkarte)


24.III.30.  M. L. Eine Anmeldung für die Zimmer wie im vorigen Jahr kann jedenfalls nicht schaden. Denn selbst im Verhinderungsfalle würden ja Fs. nur die betr. Zimmer nicht vorzeitig haben vergeben können. Über Zug u. Ankunftszeit schreibe ich noch später. Ich bin sehr tätig, habe den Goetheaufsatz fertig u. fresse Mss. Sonnabend 8-12.40 waren Seebergs bei mir. Jäger ist in Garmisch. Seine Frau allein zu bitten wagte ich nicht. Sie war gestern in m. Abwesenheit da. Nachm. ging ich mit Rud. Kühne nach Kohlhasenbrück. Es war ein schöner Frühlingstag. Jeden Tag ist hier etwas anderes los. Unbedingte Notwendigkeit ist also, 8 Tage fortzukommen. Gute Wünsche für den Vorstand u. herzliche Grüße Dein Eduard.