Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 30. März 1930 (Berlin, Postkarte)


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<Poststempel: 30.3.30>
M. L.  Das Arbeitstempo geht hier unverändert weiter. Soeben kam Deine liebe Nachricht. Es bleibt also bei unsrer Verabredung. Wenn alles klappt bin ich am Sonnabend 12.13 in Konstanz. Des Sonnabends wegen wird das Frommherz wenig passen. Aber wir finden schon eine Gelegenheit nach der R., wir, d. h. wenn Du es ratsam findest, bis Konstanz entgegenzukommen. Finde ich Dich nicht außerhalb der Bahnsperre, so wähle ich irgend einen Weg zur R. In keinem Fall bitte ich - auch etwa bei Nichtankunft - unruhig zu sein. Am 6.IV. hat Vater Welte Geburtstag - Heidegger ist hierher berufen, wie Du gelesen hast. Gestern war Rösi Biermann bei mir, heut Erika, Montag Dora, Dienstag Arnthal - Kranz schöner Damen. Ebenso geschlossen aber ist der Kranz der Mss. Herzliche Grüße auch an unsre Freundin u. auf gutes Wiedersehen Dein
Eduard.