Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, [Ende] November 1930 (Berlin)


<Datierung: nach Sprangers Brief vom 22.11. und vor Hadlichs Antwortschreiben vom 1.12.>
M. L.! Beiliegender Brief orientiert Dich im ganzen. Ich füge noch hinzu, daß Rösi als Säuglingsschwester ausgebildet ist, in vielen Stellungen gewesen, heut 27 Jahr. Die Kleptomanie (für Geld!) darf nicht verschwiegen werden. Würdest Du mal die Korrespondenz mit Frau Koch aufnehmen, ob auf dem Heuberg Stellung für sie zu haben wäre mit Aufsicht? Es handelt sich nicht um den Verdienst, sondern um die Erziehung, die sie da haben kann.
Ich weiß nicht mehr, wie ich mit allem durchkommen soll. Deshalb bitte ich Dich, möglichst bald zu schreiben (mit Grüßen) und um Auskunft (ebenfalls recht bald) zu bitten. Herzliche Grüße u. vielen innigen Dank im voraus Dein Eduard.
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Ich würde so gern die Ausstellung Alt-Berlin sehen. Aber es ist kein Gedanke daran.