Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 22. Dezember 1930 (Berlin)


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22.XII.30.
Mein innig Geliebtes!
Nur einen kurzen Weihnachtsgruß kann ich Dir senden, da geradezu Unglaubliches erledigt werden muß, wenn ich rechtzeitig fortkommen soll. Ich hoffe, falls alles glückt u. meine Nerven standhalten, was manchmal schwierig ist, am 2. Feiertag um 9.19 abends einzutreffen. In Frankfurt habe ich mich mit Frau Biermann verabredet. Als Rache für den Stoß Schwarzwaldromane, die ich noch nicht gelesen habe, sende ich Dir hier einen mir ebenfalls noch unbekannten Mittenwald-Partenkirchen-Roman. Mögest Du das Fest in guter Gesundheit und Stimmung nach alter Gewohnheit verleben! Ich freue mich darauf, mit Dir dann wirklich zu feiern.
Viel innige Grüße
Dein Eduard.

[li. Rand] Vielen Dank für die Besorgung der Bücher. Der Lehmann ist das Wichtigste.