Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 11. Juli 1931 (Berlin/Dahlem)


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<Stempel: Prof. Eduard Spranger
Berlin-Dahlem=Dorf
Fabeckstr. 13>
11.7.31.
Mein innig Geliebtes!
Anbei erfolgt eine weitere Sendung. Es ist aber noch nicht die letzte. Gerade die Hauptbriefe sind noch unbeantwortet.
Über die Augustreise habe ich noch gar keine bestimmte Vorstellung. Ich habe am 6. u. 7. August Vorträge in Marburg zu halten (mit Litt u. a.) Am 9. muß ich irgendwie auf preußischem Boden sein (wegen des Volksentscheides); vielleicht in Sigmaringen. Außerdem warte ich auf Nachrichten von Thümmels über das Wiedener Eck (über 1000) und Ähnliches ab. Vielleicht wäre das was? Man soll kein Geld außer Landes tragen.
Morgen Vormittag kommt Ludwig; morgen Mittag Jaeger (der wirklich übel dran ist). Wir wollen dann 3-4 Stunden Statuten machen. Montag Wörlitz, Mittwoch Buckow, Mittwoch 2. Studentengesellschaft.
Sonst nichts Neues. Herzliche Grüße
Dein
Eduard.