Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 5. Oktober 1931 (Partenkirchen, Ansichtskarte)


Part. 5.X.31.  M. L!  Auch hier noch fand ich Dein mich begleitendes Gedenken. Die Weintrauben freilich werde ich wohl Wittings lassen müssen - schon wegen Diät und wegen Transport. Aber ich habe wenigstens geprobt - wie Demeter. Es war heut hier ein strahlend schöner Tag, fast zu schön, so daß mir das Herz recht schwer wurde. Du kennst dies Erinnern des autrefois. Beide Patienten, K. u. F. W. sind gesundheitlich erfreulich im Stande, nur ist K. geistig (im Temperament) sehr alt geworden. Aber er arbeitet wieder. Anderl u. Frau sah ich auch. Fel. ist in Fürstenwalde. Frau W. läßt Dich grüßen. Ich verabschiede mich für Deutschland. Innigen Dank u. Gruß <re. Rand> Dein Ed. (Adresse: Pfarrer Dr. Kindermann, <li. Rand> Athen, Sinastr. 66.