Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 1. Oktober 1932 (Berlin, Postkarte)


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<Poststempel: 1.10.32>
M. L. Vielen Dank für Deinen lieben Brief u. das entsetzliche Bild. Es wäre wohl vielerlei zu schreiben. Aber da ich immer abnorm müde bin, komme ich mit den nötigsten u. dringenden Arbeiten nicht zustande. Nun reise ich morgen nach Danzig, wo ich wohne im Kasinohotel Zoppot. Falls es irgend geht, fahre ich schon am 7. früh zurück, um mich auf Holland vorzubereiten. Feliz erbot sich, hier - auch während m. Abwesenheit, zu wohnen. Ich habe aber für 18.XI eingeladen. Einen Abend war ich beim Staatssekretär (richtig!) Lottchen ist gestern abgegangen. <li. Rand> Treffen mit Vorstand ohne meine Schuld mißglückt. Bald mehr.
<Kopf>
Viele herzliche Grüße Dein Eduard.