Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 9. Oktober 1934 (Berlin/Dahlem, Postkarte)


Dahlem, 9.X.34. M. L! Diese Karte habe ich für Dich mitgebracht. Sie soll Dir sagen, daß Dein sehr lieber Brief soeben abends via Mitt. hier eingetroffen ist, schon sehr sehnsüchtig erwartet. Ich danke Dir dafür, Dir, der nicht anders zu nennenden, der bitte niemals Umzunennende! Wir hatten Sonntag bei Neuschnee herrliche Abschiedsklarheit; abends in München Frl. Geppert. Montag glatte Heimkehr. Hier ein unfertiger Doppelzustand. Denn meine Post hat niemand sortiert. Ich muß jetzt jeden Tag mindestens 9 Stunden arbeiten, um einzuholen. Bitte nenne mir die Adresse des Lehrers, damit ich ihm m. Akademieabhdlg schicke. Der Schuldirektor v. Herrenalb hat mir eine wissenschaftl. Arbeit gesandt!! Wir haben viele schöne Briefe, soeben auch v. Karli Kindermann. Ich denke stündlich Dein u. wünsche Dir Frieden.