Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 17. Oktober 1935 (Thale, Ansichtskarte)


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<Diese Karte ist auf dem scan sehr verblichen u. teilw. verwischt - also kaum leserlich u. nicht korrigierbar!>
Thale, 17.X   Ritter Bodo wie wir 1915.
M. L! Anstelle des still geplanten, aber zu teuren Saßnitz machen wir hier 2 Tage "Ferienschluß". Die Farben sind schön - anderes minder. Oberweißbach war ein überwiegend (mit Restbeständen) erfreulicher Eindruck: H. Volkelt, Holzhausen, Lili Dröscher u. manche Fröbeltanten, außer den sympathischsten: Pappenheimer. Dort zu bleiben u. Sus. nachkommen zu lassen, hinderte auch die Monotonie der Thür. Sitten. Ja, ja, die abgelegenen Länder! Hermine hat Nelken zum Einsetzen gesandt, Vater arbeitsunfähig. Notsituation traf <1-2 Wörter unleserlich>. Desgleichen Blättner, Flitners Assi<li. Rand>stent H. Günther von B-r verfolgt, gefährdet.
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| <am Rand rund um die Ansicht: Bodetal, Teufelsbrücke>
<re. Rand> Wir machen heut den übl. Weg über <unleserlich>tanzplatz nach Treseburg. <li. Rand> Gestern Roßtreppe. Bei der Durchfahrt durch Paulinzella u. Schwarzburg <Fuß> herzliches Gedenken. <li. Rand> Viel innige Grüße u. allerseits Komplimente Dein Eduard.
[Kopf S. 1] <von fremder Hand> Herzl. Grüße Susanne