Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 28. Juli 1936 (Bhf. Dassow in Meckl., Postkarte)


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Bahnhof Dassow
in Meckl. 28.7.36
M. L! Ich bin auf der Rückreise von Kalkhorst, wo es landschaftlich sehr nett war, um übrigen lehrreich, höchst lehrreich¹). [li. Rand] Ein paar Luxemburger Gäste, die dazu kamen, wollten sich zu nichts <re. Rand> bekehren lassen. Die Direktion las nach Tische <unleserliches Wort>. Vorige Woche ging es mir nicht besonders. Wittenberg (bei großer Hitze!) am nächsten Tage Gieshof (Oderbruch - sehr mühsam, aber interessant u. menschlich angenehm), dann Zeuthen haben mich mehr angestrengt als erfrischt. Es ist ja immer noch viel sonst - so das leidige tägliche Englisch. Zu Hause hoffe ich eine Nachricht von Dir vorzufinden. In m. nächsten Brief werde ich Dir Reisevorschläge machen. - Frau Louvaris ist schon in Berlin, vielleicht auch er. - Meine Bimmelbahn geht ab. Ich werde in Lübeck einstecken. Innige Wünsche für Deine Gesundheit u. herzl. Grüße Dein E.
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Besuche von Marta Wais (Holl) einem span. Jesuiten, Eulenburgs, u.s.f., fast jeden Tag 3.
Li. unverändert pess., fast zu sehr. In den letzten Tagen war ich in anderer Umgebung.