Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 4. August 1936 (Berlin, Postkarte)


4. Aug. 36.
abends
M. L! Wir wollten mit den bereits gekauften Karten heut schon unterwegs sein. Da kam - wie üblich - der gründlich störende Zwischenfall. Er hing mit Deinem vorjährigen Logiergast zusammen. Es wird darüber viel zu reden sein. Kommt morgen nicht etwas Neues, so fahren wir morgen, herabgestimmt, ab. Ich freue mich - nicht nur Deines Hämoglobingewinnes, - sondern auch Deiner Zustimmung. Aber nun ist es so: Susanne muß schon am 16. wieder abreisen, um am 17. den hier durchreisenden Bruder ihres Vaters noch einmal zu sehen. Ich will versuchen, daß diese Begegnung doch unterwegs stattfindet (denn auch Sus. braucht sehr etwas Erholung.) Wenn es aber sicher sein soll, daß Ihr Euch überhaupt noch trefft, so müßtest Du schon spätestens am 14. abreisen. Gewiß sehr <li. Rand> unangenehm. Was wäre heut nicht programmwidrig! Dem Vorstand meine aufrichtige, warme Teilnahme. Innigst Dein Eduard.