Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 24. Februar 1938 (Berlin, Ansichtskarte)


[1]
|
24.II.38.
Mein innig Geliebtes!
Zu Deinem Geburtstag morgen kann ich leider nur wenig schreiben, weil der Semesterschluß doch viel Arbeit macht. Du weißt, mit welchen herzlichen Wünschen ich bei Dir bin. Die von Susanne besorgten Taschentücher sind sehr prosaisch, aber vielleicht nützlich, da man doch so oft die Nase voll hat oder verschnupft ist. Eine Feier bei Dir findet wohl mit Rücksicht auf die Fahrt nach Schönbrunn zunächst nicht statt? - Die 300 M sind für Dich; ich habe anscheinend das verkehrte Konto erwischt. Am besten hebst Du dies dann zuerst ab. Grüße den Vorstand u. Frl. Dr. Clauß u. in Schönbrunn.
<li. Rand> Am Dienstag war Japanvortrag bei erwartet schwachem Besuch. (250) Gestern war Delekat hier, nachher Mittwochsgesellschaft.
Viel gute, gesunde, frohe Tage
wünscht Dein getreuer
Eduard.