Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 17. Januar 1944 (Heidelberg)


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Heidelberg. 17.I.44.
Mein liebes Herz,
da kommt endlich der Kalender, bescheiden und schüchtern. Er war nicht größer, und die Verzierung wäre wohl schöner geworden, wenn ich nicht durch ein paar Tage Fieber aufgehalten worden wäre, und mich nun arg eilen mußte. Nimm vorlieb, wie es ja überhaupt jetzt nötig ist.
Das Übrige ist teils zur Stärkung, teils zur Leckerei. Das Fuktamin ist Obstersatz, versuch es bitte, der Vorstand zieht es allem andern vor. Die Butterküchlein sind "eigenes Gewächs." –
Nun aber soll das Päckchen fort, also nur noch innigste Grüße!
Deine Käthe.