Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 29. März 1947 (Tübingen, Postkarte)


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Samstag, 29.III.47.
M. L!   Diese Karte soll nur die relativ lange Schreibpause entschuldigen und erklären. Ich hatte in dieser Woche außer dem regelmäßigen Betrieb 30 Staatsprüfungen (= 15 Stunden Qual), 2 Sitzungen (= 6 Stunden) und 3 Besuche von auswärts. Unendlich viel ist liegen geblieben, und "viel ist nicht mit mir los." Am Montag Vor- u. Nachm. endet nun das Semester; aber am Mittwoch 2.IV. muß ich schon wieder in Freudenstadt reden. Ausführlich werde ich leider wohl erst von dort schreiben können. Ich habe wärmsten Anteil an Deinem Verlust im Freundeskreise genommen. Deine lieben Briefe an Sus. und mich sind eingetroffen. Wesentlich Neues gibt es hier nicht, nur immer gleiches Gedenken. Treuste Grüße und Bitte um Nachsicht Dein Eduard.
[li. Rand] Der Zuzug von Idas Verwandten ist genehmigt und im Werke.