Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 13. September 1947 (Partenkirchen, Postkarte)


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Partenkirchen 13.9.47.
M. L!  In einer 12stündigen, durch Frl. Lampert geförderten, aber auch z. T. versiebten Fahrt bin ich am 9.9. abends 8 Uhr in diese asphaltierte Großstadt gekommen. F. hat mich sehr freundlich aufgenommen. Ich freue mich besonders, nun Christa zu kennen. Am 10.9. traf auch Wenke ein. Ich habe mit ihm in 3x3 Stunden fast alles Wichtige erörtert, was seit 4 Jahren und jetzt geschehen ist. Es ist im übrigen so heiß hier, daß man wenig Lust zu Unternehmungen hat. Den Vater Klaus Wallner (mein Patenkind) habe ich in der Sonnenbichlsiedlung nicht finden können. Morgen fahre ich nach Ulm, werde in München wohl Frl. Geppert und in Ulm Frl. Krogner sehn. Für Besuche an der Strecke (Murnau, Tutzing) reichen leider weder Kraft noch Zeit; auch nicht für Mittenwald. Aber auch auf diesen Wegen gedenke ich Deiner in Treue und grüße Dich innigst. Dein Eduard.
[li. Rand] Mit Oest. ist es endgiltig zum Bruch gekommen, wie vorauszusehen. [über der Zeile] war