Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 31. Dezember 1948 (Tübingen, Postkarte)


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31.12.48.
M. L!  Leider ist es, infolge Besuchs, zu einem Neujahrsbrief zu spät geworden. Was ich Dir zum Beginn des neuen Jahres sagen möchte, fällt auf einer Karte noch ärmlicher aus als im Brief. Aber Du kennst meine Gedanken. Eigne sie Dir auch so an! Übermorgen bis 5.I gehe ich nach Rohr bei Stuttgart. Da kommt es auch nicht zum Schreiben. Richte Dich, wenn es Dir nicht zu anstrengend ist, auf eine Begegnung am 15.I. ein. Ich hoffe, um 10.58 anzukommen und knapp 4 Stunden bleiben zu können. Wenn das Wetter gut ist, wollen wir nicht nach Rohrbach, sondern am Bahnhof oder sonst Mittag essen und einen kleinen Weg machen. Immer vorausgesetzt, daß Dein Befinden danach ist. –- Die Weihnachtstage sind völlig ereignislos verlaufen, wie üblich unter Erledigung der ungeheuren Post. Jetzt ist Frl. Geppert hier, die auch nach Rohr mitgeht. Heute Nachm. Rektor Erbes zum Kaffee bei uns. Viel innige Grüße in bekannter Treue Dein etwas gehetzter Eduard.