Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 30. Mai 1949 (Tübingen, Postkarte)


30.5.49.   M. L!  Ich habe soeben an den " Neckarblick" in W. geschrieben, daß wir auf die 2 Einzelzimmer für Mittwoch Mittag bis Freitag Nachm. reflektieren, und um Bestätigung gebeten. Du würdest nach m. alten Fahrplan um 8.35 abfahren und um 10.36 eintreffen. Mittag essen mußt Du allein. Denn ich kann erst um 12.56 in Friedrichshall-Jagstfeld sein und rechne noch mit ½ Stunde zu Fuß. Bekomme ich keine Zusage, gebe ich gleich Nachricht.
Vielen Dank für die CurtiusJaspers Ausschnitte, die ich bei nächster Gelegenheit zurücksende. Wir hatten vorgestern Besuch von Frau Gräfin Hardenberg; heute kommt Elisabeth v. Harnack mit hiesigem Anhang. Diese Woche ist auch sonst sehr besetzt. Meinen Schnupfen habe ich nun seit 3 Wochen.
Der Neckarblick scheint mir mehr eine Pension zu sein. Herzlichste Grüße <li. Rand> von uns allen. Wenn möglich, schreibe ich noch zu Pfingsten. Dein Eduard.