Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 8. Juli 1949 (Tübingen, Postkarte)


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Tübingen, 8.7.49.
M. L!  Die letzten 14 Tage waren abscheulich. Ich bin nur mühsam durch alle Pflichten hindurchgekommen. Und leider kann ich auch heute noch nicht schreiben. Morgen fahren wir nach Herrenalb (im Auto), wo ich in der Evangel. Akademie über "Weltfrömmigkeit u. Christentum" zu reden habe. Eben mit äußerster Not fertig geworden. Aber auch die Goetherede ist so gut wie fertig. Nach der Rückkehr von Herrenalb, wo ich an 1934 denken werde, hoffe ich endlich schreiben und danken zu können. Ich hoffe, daß es Dir normal gegangen ist, und bitte um Nachsicht. Es ist keine Kleinigkeit, den Kopf für irgend eine Sache freizuhalten, bei diesem Sturm des Semesters u. der Durchreisenden.
In täglichem Gedenken Dein
Eduard.