Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 25. Dezember 1949 (Heidelberg, Briefkarte)


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<vermutlich als Paketbeilage schon vor Weihnachten abgeschickt>
Weihnachten 1949.
Mein liebes Herz!
Nach aller Plage der vorweihnachtlichen Unruhe wünsche ich Dir nun zum Fest auch schöne, besinnliche Stunden, wie sie die Welt jetzt weniger gibt als je, wie wir sie nur in der Einkehr bei uns selbst finden.
Für mich werden sie in dem Gedenken an Dich ihren Mittelpunkt haben, und in der Dankbarkeit gegen das gnädige Geschick, das mich Sinn und Wert des Lebens durch Dich und in Dir finden ließ.
Sei mir gegrüßt in jener Liebe, die nimmer aufhört.
Deine
Käthe.