Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 18. März 1950 (Tübingen)


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<Briefkopf: PROFESSOR DR. EDUARD SPRANGER
TÜBINGEN
RÜMELINSTR. 12>

18.III.50.
Cito citissime   5 Minuten nach Empfang der Anfrage:
Freiwillige Leistungen von Familienmitgliedern finden nicht statt; sie müßten, um hier aufgeführt zu werden, ja auch den Charakter einer gewissen Regelmäßigkeit tragen. Der letztere ist es, der wohl die Behörde interessiert. Ich werde aus diesem Grunde nicht mehr regelmäßige Termine innehalten, sondern "so von Zeit zu Zeit", "hin und wieder, nicht immerzu".
Wegen der Reise kann ich heute noch nichts Bestimmtes sagen. Vielleicht stellst Du Dich jedoch schon innen darauf ein, mich an einem Zuge am Donnerstag 23.III morgens zwischen 8 u. 9 zu treffen.
Schütze Dich weiter vor der Grippe. Selbst Susanne hat einen Mordsschnupfen, wie kaum je.
Ich grüße Dich innigst
Dein
Eduard