Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 30. Juli/2. August 1950 (Heidelberg)


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Heidelberg. 30. Juli 1950
Liebes Herz,
es lohnt zwar nicht mehr zu schreiben, deshalb lege ich auch die Zeitungsausschnitte bei. In dem Vortrag war ich nicht, aber der Bericht scheint gut. Und aus dem andern Ausschnitt siehst Du, daß wir hier beinah fortgeschwemmt worden sind, es war hochdramatisch und leitete sich mit drei mächtigen Donnerschlägen ein. Durch die geschlossenen Fenster kam das Wasser wie ein Bächlein!

am 2.VIII./11-53
Hoffentlich triffst Du es besser! Ich erwarte Dich rechtzeitig am Bahnhof und freue mich sehr auf Dein Kommen.
Ich grüße "das ganze Haus", besonders aber Dich!
Deine
Käthe.

[li. Rand] Damit es mit Patienten nicht abreißt, ist jetzt Frau Moser krank.