Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 23. Juli 1951 (Tübingen)


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<Briefkopf: PROFESSOR DR. EDUARD SPRANGER
TÜBINGEN,
RÜMELINSTR. 12>

23.7.51.
Meine einzige Freundin!
Heute möchte ich mich auf einen praktischen Vorschlag beschränken, bzw. anfragen, ob Dir eine Begegnung mit mir am
Sonntag 29.7.
in Jagstfeld möglich und recht wäre. Wenn wir beide Sonntagskarten nehmen, bleiben die Fahrtkosten zusammen unter 20 M. Dein Anteil wäre wohl nicht besonders anstrengend. Die Züge findest Du auf dem beiliegenden Zettel. Du müßtest also 1 Station über Wimpfen hinaus fahren. Treffpunkt wäre Bahnhof Jagstfeld. Ist das Wetter sehr regnerisch, wird es ja etwas schwierig sein, die Zeit auszufüllen. Regnet es nicht, so findet sich wohl im Kurpark, in dem man sitzen kann – wie in Wimpfen.
(Für den Fall, daß esΓ [re. Rand] Γ zwischen 10 u. 11 zu sehr
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| regnet, so daß Du die Fähre nicht erreichen kannst, steige schon in Wimpfen Hauptbhf. aus. Ich komme dann dorthin – natürlich wesentlich später.)
Hoffentlich findet der Plan Deinen Beifall. Dann bedarf es nur einer Postkarte. Alles weitere mündlich.
Viel herzliche Wünsche und Grüße
Dein
Eduard.