Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 25./26. November 1951 (Freudenstadt, Postkarte)


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Freudenstadt, 25.XI.51.
M. L! Dies schreibe ich im Hôtel Waldeck, in hübschem Zimmer mit Balkon und Blick auf Bärenschlößle. Hier hat wohl s. Z. die Frau Rehbock gewohnt. Haus innen sehr gemütlich auch bin ich persönlich bekannt. Wir haben seit vorgestern wohl Ausläufer des Italienwetters, heute Sturm, noch kein Regen. Vielleicht glückt es uns, bis Zwieselberg zu kommen, dort zu essen, und zurück. – Der Vortrag gestern war von etwa 400 besucht u. schien die Leute zu packen. Vorher waren wir bei OStud.Dir. Schöll zum Kaffee. An Bekannten sonst nur unsre frdl. Wirtinnen vom Sommer, [über der Zeile] u. Felix Kruegers 1. Frau. Nachmittags besuchen wir wohl noch ORR. Dr. Amann, der <li. Rand> hier soeben operiert worden.
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Ich sehe auch auf Haus Talberg. Wir beide grüßen Dich herzlich und Freudenstadt im Herbstgewande schließt sich an.
Dein
Eduard

[li. Rand S. 1] Weil eine Berlin-Marke fehlte, konnte dies gestern nicht in den Kasten.
[re. Rand S. 1] Wir sind auf dem Wege nach Zwieselberg entsetzlich eingeregnet. Es war <Kopf> das schlechte Wetter dieses Herbstes.