Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 7. Dezember 1951 (Tübingen, Postkarte)


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Freitag, 7.XII.51.
M. L! Herzlichen Dank für liebe Sendung, die ich – obwohl uneröffnet – richtig zu identifizieren glaube, und für lieben Brief. Ich möchte heute mich nur für Donnerstag 13.XII um 15.35 anmelden. Ich kann dann bis zu einem Personenzug nach Mannheim bleiben, der nicht nach 20 Uhr geht. Bis dahin ist noch unendlich viel zu tun, eigentlich mehr, als in die Zeit hineingeht. Die "Hintergründe", die Du gründlich mißverstanden hast, wollen sich nicht nennenswert bessern. Das legt sich auf die Stimmung. Am Mittwoch 12.XII. sind Schinzinger (!!) und Dietrich Seckel zu erwarten. Für Japan ist ein Neujahrsleitartikel zu schreiben u. zu Kerschensteiners 20. Todestag eine 15 Minuten Rundfunkansprache zu machen. Morgen wirst Du mich in den "Stuttgarter Nachrichten" finden (ad Abstimmung.) Gestern hatten wir Besuch aus Finnland. Vorgestern
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| bin ich von dem Vortrag in Stuttgart spät zurückgekommen.
In 1½ Stunden ist Seminar. Ich hoffe, Dich am 13.12. in "angemessen guter“ Verfassung zu treffen. Ist das Wetter zu schlecht, so komme ich in die Peterstr. Vielen Dank für interessante Beilagen.
Gestern schöne Nachricht, daß die Beschwerde der Brunhilde B. abgewiesen worden ist, so daß also Christiane Weihnachten im Hause Holzhausen verleben kann. Innigste Grüße
Dein Eduard.