Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 25. März 195[1] (Heidelberg)


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<Postkarte, die unter dem 17.4.1949 abgelegt war; der Poststempel zeigt 26.3.5[1] – in den 1950igern ist nur einmal am 25.3. Ostersonntag (abgeschickt 26.3.!); auch inhaltlich schließt die Karte perfekt an KHs vorigen Brief an>
Heidelberg. Ostersonntag.
M. l. Fr.!
Ich muß doch rasch noch eine Karte hinterher schicken, denn vermutlich wirst Du finden, daß ich den Auftrag mit der Quartier-Besorgung recht töricht umständlich gemacht habe. Ich kann ja doch einfach warten bis der Feststurm vorüber ist, dann hat Denner sichrer wieder etwas mehr Bereitschaft. Er hat auch in der Bahnhofstr. ein Gästehaus, ganz neu und modern eingerichtet, aber dort ist dann kein Restaurant. Es wäre also in dem Fall dasselbe wie ein Privatquartier. Und das in der Bunsenstraße gefiel mir in jeder Weise; wäre auch für den Verkehr nach Rohrbach günstig. –
Heute morgen war der Berg in schönstem Rauhreif, später nasser Schnee, und nachmittags schönste Sonne. Aber Ihr habt ja keine Wanderpläne. Ich auch nicht, war nur faul zu Haus und gegen Abend bei Buttmis und Heinrichs. – Also nur noch die Bitte mir nicht "das Vertrauen" zu entziehen. Die Besorgung wird auf alle Fälle klappen. – Herzliche Ostergrüße an das ganze Haus!
D. K.

[li. Rand S. 1] In der Clinik habe ich eine Menge Geld verdient.