Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 9. Mai 1951 (Heidelberg, Postkarte)


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<Heidelberger Poststempel vom 9.5.1951>
Von der Insel Ketsch kommen heut sehr herzliche Grüße! Norbert Matussek u. ich sind von Schwetzingen zu Fuß auf dem Waldweg neben der Chaussee gegangen und haben auf der Insel lange den Rhein gesucht! – und dann wie immer, den langen Weg bis zur Spitze gemacht. Es war wieder sehr schön und die Natur frühlingsfrisch, aber nicht mehr so urwüchsig wie damals. Vier große Schiffe ließen die Wellen am Ufer aufrauschen, sonst hörte man nur Nachtigallen, Kuckuck, Finken und gurrende Tauben. Jetzt wollen wir noch etwas in den Schw. Schloßgarten, bis hierher
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| fuhren wir mit dem Bahnomnibus, der sogar bis Heidelberg gegangen wäre. Eben haben wir Spargel gegessen und zwar in der "Backmuld". Ob Du wohl in Göppingen bist? Wir haben Deiner viel gedacht und grüßen herzlich, besonders ich!