Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 20. Dezember 1951 (Heidelberg, Postkarte)


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Heidelberg. 20.XII.1951.
M. l. H.
Seit Sonntag läßt es mir keine Ruhe, daß ich Dir schreiben, und danken möchte für Dein Kommen trotz aller drängenden Arbeit. Das war ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk, das mich so recht von Herzen froh gemacht hat. Seitdem kam nun noch die Drucksache, für deren Verpackung ich Susanne herzlich danke, und an deren Inhalt ich besonders auch mit Dank empfinde, daß Du noch an meinen Wunsch wegen der Bonner Rede dachtest. – Seitdem habe ich also mal wieder meine Stimme abgegeben und in unserm Bezirk ist das Resultat verhältnismäßig günstig, aber im Ganzen ist es überwiegend unerwünscht. – Wie
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| immer um diese Jahreszeit ist eitel Hetzerei mit lauter guten Absichten und dem Erfolg, daß ich überall zu spät komme. Seid auch Ihr nachsichtig, wenn mein Festgruß nicht zur rechten Zeit eintrifft, es war mancherlei Verhinderung in dieser Woche. Darum heut diese Karte als Vorbote mit vielen Grüßen.
[] <li. Rand>
Wie immer D.K.