Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 12. Oktober 1952 (Tübingen, Postkarte)


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Sonntag 12.10.52
M. L!   In Bietigheim blieben wir ¼ Stunde stehn. Infolgedessen war mein Zug in Stuttgart schon fort. Dort traf ich unsren Historiker Rothfels mit Frau. In Tübingen kam ich 5/4 Stunden später an. Die Veilchen haben sich noch ein bißchen erholt.
Vom 14.X mittags bis 19.X früh bin ich also in Würzburg, Hôtel "Weißes Lamm". Falls es Dir keine besondere Mühe macht, kaufe doch in dem Laden, wo wir waren, für mich 10 Stück "Solist" oder so ähnlich zu 30Pf. und schicke sie mir nach Würzburg. Ausgleich später. Jedoch ist das keine Notwendigkeit; nur wenn es gerade paßt.
Littmann geht es ganz ordentlich. Heute Nachm. kommt Ogrowsky aus Berlin, ehemaliger Stahlhelmführer von Dahlem.
Auf dem Schloß war es sehr schön,
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| und überhaupt! Ich empfehle jetzt doppelt vorsichtiges Gehen, dabei immer nach vorn sehen.
Die ganze Belegschaft grüßt herzlich. Laß es Dir gut gehn!
Mit vielem Dank für alles
Dein
Eduard.

[Fuß] Meine Denkschrift für Würzburg ist annähernd fertig.