Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 19. März 1952 (Heidelberg, Postkarte)


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Heidelberg. 19.III.1952. M. l. H. Wenn ich heut nachmittag meine Schwester abhole, werde ich diese Karte einwerfen. Es wird mir lieb sein, wenn damit mal eine Verabredung zum Klappen kommt. Denn nachdem ich gestern nach Kronbergx schrieb, daß ich vor dem 1. oder 2. April nicht verfügbare Tage hätte, und erwähnte, daß ich für einen Aufenthalt von Stunden mit Dir schon eine Verabredung auf den Palmsonntag verschieben mußte, kommt heut eine Karte von Gisela Gaßner (Onkel Hermanns Enkelin) aus Berchtesgaden, daß sie am 1. April auf der Durchreise mit ihrer Tochter zum Kaffee zu mir kommt. Es ist mit diesem Besuchx geradezu ein Verhängnis. – Inzwischen ist nun Frühling, und der Himmel hatte gestern schon Neigung zum ersten Gewitter. Hoffentlich ist er uns in den nächsten Tagen freundlich, denn Aenne wird doch viel im
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| Freien sein wollen. Im Haus ist alles nach Wunsch geregelt. Auch Hermann hat alles eingesehen! und schickte ein hübsches Bild von Martina. – Wenn Du doch auch etwas Zeit für einen schönen Spaziergang erübrigen könntest! Recht herzliche Grüße, und bei allem der Ausblick auf den 30. den ich auf der Nachricht nach Kr. nicht näher <Kopf> bezeichnete. D. K.