Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 10. Mai 1953 (Tübingen, Postkarte)


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Tübingen, 10. Mai 53
M. L.  Die Antwort auf Deinen lieben Brief werde ich mündlich bringen. Ich komme am Himmelfahrtstage durch Heidelberg durch: Zug nach Köln, Ankunft 15.43 Weiterfahrt 15.52. Du mußt aber bis zur II.Kl. vorgehn, weil ich bei m. Akten bleiben muß. Orientierungsplan über Zusammensetzung des Zuges! – Sollte die Blutarmut von einseitiger, ev. sogar von unzulänglicher Ernährung herstammen? Grünen Salat u. andres Eisenhaltiges, von Zeit zu Zeit Leber, am Bahnhof bekanntlich zu haben. Viel in der Sonne sitzen! Zunächst aber mal, solange die Eisheiligen dauern, richtig heizen!   – Wir hatten Donnerstag dreiköpfigen Besuch von Meiners (Verleger) Freitag Rektoratsübergabe mit Essen, bei dem ein ganz guter Friede mit dem Südwest-Schenkel geschlossen wurde. Viel Kleinarbeit.
Wie war es mit Gaßners?
Alle lassen herzlich grüßen. Auf gutes Wiedersehen am Donnerstag!

<li. Rand>
Innigst Dein
Eduard.