Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 28. September 1953 (Tübingen)


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<Briefkopf: PROFESSOR DR. EDUARD SPRANGER
TÜBINGEN
RÜMELINSTR. 12>

28.9.53.
Meine geliebte Freundin!
Ich war sehr froh, nach einer kleinen Pause heute wieder Nachricht von Dir zu haben. Das Abbauen in der – doch ganz menschlichen – Chirurg. Klinik bringt noch allerhand leibliche und seelische Massage mit sich. Wir wollen hoffen, daß es auf dem Kümmelbacher auch angenehm ist, und daß dort nichts – grassiert.
Welcher Brief von Adenauer ist gemeint? Der nach Stuttgart?
Ich gestatte mir folgende Voranzeige: ich gedenke am Freitag (2.X) nach Jugenheim zu einer Tagung der Fröbeltanten zu fahren. Dort bleibe ich den ganzen Sonnabend und Sonntag bis gegen Mittag mindestens. Danach möchte ich Dich auf dem Kb. H. besuchen. Ob es
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| noch am Sonntag am späten Nachm. geschieht, muß offen bleiben. Aber dann am Montag. Die Sache ist so aufzufassen, daß an das Hauptvorhaben die Visite in Jugenheim vorn angehängt wird.
Bis Freitag früh erreicht mich Post noch hier. Nur für eilige Fälle gebe ich außerdem an: Sonnabend 3.X. Jugenheim, Schloß Heiligenberg, Tagung des Pestalozzi-Fröbelverbandes. (Ich wohne aber im Hôtel.)
Versäume nicht, den Herren Ärzten und den Schwestern auch in meinem Namen herzlich zu danken.
Alles andere mündlich. Ich habe viel Manuscripte und Korrekturen zu lesen.
Alle grüßen.
Ganz besonders Dein
Eduard

[li. Rand] Ich habe – beim Suchen nach Briefen von Frau Lou Andreas-Salomé – mein Ausgabenbuch von 1904 (Freudenstadt) wiedergefunden!   Griesbach!   Tübingen 24. August 1904.