Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 1. November 1953 (Tübingen, Postkarte)


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Tübingen, 1. November 53.   M. L!
Ich hoffe, daß die Übersiedlung vom Lande in die Stadt ohne besondere Anstrengungen und Aufregungen geglückt ist. Es ist sehr schön, daß Du noch einige Zeit freundschaftliche Fürsorge genießen kannst. Wie es nun geht, erfahre ich vielleicht morgen durch eine kurze Nachricht; auch dies, ob etwa noch etwas Weiteres geschehen kann.
Ich bin am Freitag ein paar Stunden mit Flitner in Eßlingen recht angenehm zusammen gewesen. Heute war dreifacher Besuch; an solchen Ablenkungen fehlt es nie, und manche sind ja auch recht willkommen. In den "Pausen" lese ich wieder, wie 1907, Rousseau, um mich auf das kleine Seminar vorzubereiten.
Bitte übermittle Frau Rösel Hecht meine herzlichen Grüße und den Ausdruck meiner Dankbarkeit. Dich selbst grüßen wir alle vielmals und wünschen weitere gute Fortschritte!
<li. Rand>
Dein getreuer
Eduard.