Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 17. August 1953 (Heidelberg, Postkarte)


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<Die Karte wurde von Käthe Hadlich diktiert>
Heidelberg, 17.VIII.53.
M. l. Fr.
ich bitte dringend, dass Du Dich nicht beunruhigst sondern nach Möglichkeit Deine Erholung pflegst. Ich bin hier tadellos versorgt, habe einen wunderschönen Fensterplatz mit Blick auf die Bergstrasse nach Süden, und habe vielen und hilfreichen Besuch. Vor allem möchtest Du nichts schicken, weder Geld noch sonst. Denn es ist alles vorhanden, aber Deine lieben Briefe sind mir eine unendliche Freude und der liebste Besuch. Vor allem würde es mich glücklich machen, wenn Du von Deinem Befinden besseres melden könntest. Es ist sehr vernünftig, dass Ihr keine Unternehmungen macht. Ich hoffe alles von der "Privatbank" am Waldesrande und angenehme Erinnerung an frühere Situationen z. B. Felizitas – die Wiederbringung aller Dinge und auch
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| die Erlebenden sind dieselben geblieben nur älter geworden.
Dies hat mir Dr. Matussek geschrieben während des Abendessen, das er mir hilfreich einlöffelte.
Recht viele Grüße an Euch beide und Dank auch an Susanne für ihre Anteilnahme. Dir die herzlichsten Wünsche von D. K.