Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 18. August 1953 (Heidelberg, Postkarte)


[1]
|
<Die Karte wurde von Käthe Hadlich diktiert>
Heidelberg den 18.8.53
M. l. Fr.
Seit 10 Tagen liege ich nun hier sehr brav fest u. hoffe zu heilen. Über Deine beiden lieben Briefe habe ich mich unendlich gefreut und jetzt kam noch von der Bank die Sendung. Für alles vielen Dank, denn so ist für mich in jeder Weise gesorgt. Es bleibt mir jetzt nur zu wünschen, dass die Nachrichten über Dein Befinden besser lauten. Hoffentlich versucht Ihr nicht, die Höhenlage durchzuhalten, wenn es sie Dir nicht bekommt. Vor allem freut mich, dass Euch die sonstigen Bedingungen zusagen. Dasselbe kann ich von mir berichten. Das Bett ist gut, ebenso das Essen u. Fürsorge. Nur das Wetter dürfte weniger heiss sein. Ich bin zum 3. Mal geröntgt um die Lage zu kontrollieren, habe bei Ruhestellung keine Schmerzen. Es kommt jeden Tag mindestens ein Besuch und lenkt durch Unterhaltung
[2]
| von der Hitze ab. Hoffentlich kannst Du das nächte Mal nur Gutes berichten und mit diesem Wunsche und vielen herzlichen Grüssen wollen wir die unerwünschte Situation mit Würde tragen. Schone Dich nach Möglichkeit auf der bewussten "Privatbank".
Mit Dank auch an Susanne und innigen Grüssen an Dich
D. K.

[] Herzlichen Gruß. Hanne Héraucourt.