Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 20. August 1953 (Heidelberg, Postkarte)


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<Die Karte wurde von Käthe Hadlich diktiert>
Heidelberg, 20.8.53
M. l. Fr.!
Da ich lieben Besuch habe, soll ich doch die Gelegenheit benutzen, wieder eine Nachricht zu geben. Ich kann nicht versprechen, daß es in dem Tempo weitergeht, aber es wird geschehen, so oft wie möglich. Zu melden habe ich nur Gutes, die Witterung ist nicht mehr so heiß und leicht bewegte Luft. So ist das stille Liegen nicht allzu schlimm. Ach der Schlaf genügend. Auf der Bettdecke sitzen keine dunklen Gestalten, nur die stille Sorge um Dein Befinden. Jeder Tag
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| bringt irgendeine nette Überraschung. Ich habe heute Aussicht, den hohen Chef zu sehen – das ganze Haus ist in Aufregung. Deshalb sind meine Gedanken auch nicht gesammelt und leben nur von dem wiederholten <Kopf> lesen Deiner Briefe. – Nur noch viele herzliche Grüße und gute Wünsche
D. K.