Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 22. August 1953 (Heidelberg, Postkarte)


[1]
|
<Die Karte wurde von Käthe Hadlich diktiert>
Heidelberg, den 22.8.53.
M. l. Fr.! Heute ist Fräulein Mathy so freundlich zu schreiben, und ich hoffe, daß Du die Karte am Montag erhältst. Soeben kam Deine liebe Karte vom 21. Ob ich danach noch nach Hohfluh schreiben kann, ist ungewiss, es ist auch nichts Neues zu berichten. Drei volle Wochen muß ich hier still liegen, und davon sind jetzt zwei vorüber. Ich danke Dir sehr für Deine vielen Berichte und freue mich besonders, daß Dir der Ausflug gut bekommen ist auf den Tschorren! Dein Vorschlag mit der Stenotypistin ist für mich nicht geeignet, weil ich nicht so geübt im Diktieren bin. Überhaupt bin ich ja mit allem versorgt was nötig ist, und es findet sich immer eine hilfreiche Seele für das Übrige. Euer Plan mit dem Thunersee leuchtet mir sehr ein, und auf alle Fälle wünsche ich Euch gutes Wetter dazu und für die ganze Heimfahrt. Die Gegend dort wird Dir viel mehr zusagen, als die hohen Berge, und
[2]
| Dir hoffentlich als Übergang gut bekommen. Erwarte keine Nachricht mehr vor Tübingen, in Gedanken begleite ich Euch auf der Rückreise und wünsche alles Gute!
Sehr herzliche Grüße.
Wie immer D. K.