Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 25. August 1953 (Heidelberg, Postkarte)


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<Die Karte wurde von Käthe Hadlich diktiert>
25.8.53
M. l. Fr.!  Leider, leider wurde gestern nichts aus dem Schreiben durch die endlich erfolgte Visite des Chefs. Ich will versuchen, Dich trotzdem noch zu erreichen. So freut mich, daß der Aufenthalt Dir bekommen und gefallen hat. Und ich wünsche Euch glückliche Weiterreise und grüße alle, die Ihr trefft. Der Arzt in Reutlingen heißt Dr. Recknagel.
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| Ich glaube, er ist Chefarzt des Reutlinger Krankenhauses. Ich hoffe, daß Ihr in den letzten Tagen nicht noch Unternehmungen macht, sondern Du Dich mit der Privatbank und der Katze möglichst begnügt. Weitere Nachrichten hoffe ich bis zu Eurer Rückkehr nach Tübingen senden zu können. Es geht mir deutend besser. Die schmerzliche Epoche wird kommen, wenn erst die Übungen anfangen. Die 3 Wochen waren ausschließlich für das absolute Stilliegen bestimmt. Und das habe ich tapfer durchgeführt. Ich bin gespannt, wie viel Bewegungsfähigkeit vom Ellenbogen bis zur Schulter sich wiederherstellen wird. Die Hand ist frei beweglich. – Seid herzlichst gegrüßt! Bis auf Weiteres. D. K.