Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 4. September 1953 (Heidelberg, Postkarte)


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<Die Karte wurde von Käthe Hadlich diktiert>
Heidelberg, 4.9.53
M. l. Fr.!
Mit Dank für Deine lieben Zeilen vom 3.9. muß ich Dir gestehen, daß ich etwas konfus bin in betreff Deiner Reisepläne. Am 1. stand in Deinem Brief, Dienstag, der 8. u. 9. Jetzt schreibst Du von Quartier am 6. Das ist mir unklar. Aber vielleicht kommt ja morgen noch eine Aufklärung. – Das Auto von Quellemeyer ist mir ein tröstlicher Gedanke in Bezug auf die angenehmere Beförderung. Auch daß das Wetter nicht mehr so heiß ist, wird uns allen eine Wohltat sein.
Heute bin ich zum zweiten Mal im Lehnstuhl gewesen. Das ist aber noch kein großes Vergnügen.
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Ob Du bei einem Besuch viel Vergnügen haben wirst, ist mir ja sehr zweifelhaft. Mache Dich nur auf alles gefaßt.
Für heute also nur diese Nachricht und viele herzliche Grüße an alle und natürlich besonders an Dich
D. K.