Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 11. September 1953 (Heidelberg/Chirurg. Klinik, Postkarte)


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<S. 1 ist kaum lesbar, S. 2 völlig unleserlich – daher keine Korrektur möglich>
<Die Karte wurde von Käthe Hadlich diktiert>
Heidelberg, Chirurg. Klinik, den 11.9.53.
M. l. Fr. Hoffentlich bist Du planmäßig wieder nach Hause gekommen, und hast wahrheitsgemäß Gutes von mir berichtet. Ich war sehr dankbar, daß wir so relativ gute Stunden miteinander haben konnten, denn es ist oftmals viel unruhiger. Mit Bedauern denke ich nur dabei, daß Du all die Zeit so unbequem auf dem harten Stuhl sitzen mußtest. Die wunderschönen Rosen von Dir haben sich lange frisch gehalten, und nur einige hängen jetzt die Köpfe. Ich aber tue das keineswegs, sondern habe heute wieder im Lehnstuhl gesessen, bin massiert und übe fleißig allein. Jetzt ist, wie Du siehst, wieder Hedwig Mathy bei mir und hilft mir, diesen Gruß
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| zu schicken. Hoffentlich hat Susanne Dir auch von Alpirsbach gute Nachricht gebracht und Ihr könnt Euch im gewohnten Alltag einrichten, ohne Besuch. Dabei finde ich mich auch in Gedanken ein, obgleich ich hier still liege mit dem Blick nach Süden über die Stadt auf die Berge in wechselnder Beleuchtung. In Dankbarkeit grüßt Dich <li. Rand> und herzliche Grüße an Alle K. H.