Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 29. September 1953 (Heidelberg, Postkarte)


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<dieser scan ist fast unleserlich!>
Heidelberg. 29.9.53. M. l. Fr. Mit dem Kümmelbacher hat es sich noch immer nicht entschieden. Es war mir als sicher für Mittwoch angesagt, und gestern stellte es sich heraus, daß es sich noch nicht einrichten ließe. So zieht sich alles immer weiter hin. Vor allem aber beunruhigt es mich wegen Deiner Absicht, mich dort zu besuchen. Da ich nicht weiß, wann das Deine Absicht sein wird, möchte ich Dir möglichst rasche Nachricht geben. Schwester Therese meint, daß es bis Ende der Woche dauern wird. – Du wirst begreifen, daß mich diese Unsicherheit etwas beunruhigt. Ich bin zum erstenmal etwas ungeduldig. Aber wenn es nicht Deine Absicht herzukommen stört, ist es weiter nicht schlimm. – Die Fortschritte in der Geschicklichkeit sind
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| jetzt langsamer, aber die renitente Stelle gibt auch allmälig nach.
Eben ist Schwester Rosi hier. –  – Darum in Eile nur noch sehr herzliche Grüße, und Dank für den lieben Brief von Susanne.
D. K.