Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 5. Januar 1954 (Tübingen, Postkarte)


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5.I.54.  M. L.   Ich danke Dir herzlich für Deinen lieben Brief. Ich antworte heut nicht, sondern schreibe nur über unsre Verabredung für Freitag, den 8.I. Ich beabsichtige, um 13.13 in H. einzutreffen, und muß um 15.55 weiterfahren. Ist das Wetter naß, windig, oder kalt, kurz so, daß Du dann zu Hause bleiben sollst, dann komme ich gleich nach Rohrbach hinaus, und wir essen ganz in Deiner Nähe. Ist das Wetter passabel – vor allem keine Glätte – dann kommst Du vielleicht an die Bahn, nicht auf den Bahnsteig, sondern in den restaurationslosen Wartesaal, wo ich Dich suchen werde. Verspätungen sind bei den Zügen, die über die Alb fahren, immer möglich.
Haebler ist ein Vetter meines hiesigen Kollegen Weinreich, der auch mit Hedwig M. verwandt oder befreundet ist.
Ich leide immer noch unter dem Papierdruck, daher die Kürze. Denn das Papier muß vor der noch Reise fort.
<li. Rand>
Mit vielen herzlichen Epiphaniasgrüßen vom ganzen Hause Dein E.