Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 7. November 1955 (Tübingen, Postkarte)


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7. Nov. 55.
M. L!   Hier kommt immer noch kein Brief; aber am Samstag 12.XI. komme ich selbst. Ich beabsichtige, zuerst Schmeil zu besuchen. Um 16 Uhr werde ich bei ihm oben sein. Ab 17½ bin ich dann bei Dir zu erwarten. Wir essen wohl abends "vis-à-vis". Auch am Sonntag bin ich noch da; nach dem gemeinsamen Mittag außer dem Hause fahre ich heim. Hoffentlich gibt es bei Dir keine Kollision der Termine (wie bei mir immerzu u. besonders wieder jetzt, denn Louvaris steht vor der Tür.) – Die Pause in der Behandlung dauert fort. Der Zustand wechselt; Besserung ist natürlich nicht zu merken. Donnerstag muß ich nach Stuttgart, hoffentlich mit Bähr (Schillerpreisverleihung.) Alle hier grüßen vielmals. In lebhafter <li. Rand> Vorfreude mit vielen guten Wünschen Dein Eduard
[re. Rand] Sus. fährt 12.11. nach Alpirsbach. Operation in Essen hat statt<Kopf>gefunden (Marianne.)